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Welcher Verein kennt es nicht? Das neue Jahr liegt vor einem: Man sieht neue Möglichkeiten und Chancen, hat frische Ideen, Rückenwind und den unbedingten Willen, etwas für die eigene Zielgruppe zu bewegen und auf die Beine zu stellen.

Diese Stimmung machte sich auch am 14. Februar 2026, einem Samstagmorgen, in der Johannisstraße breit. Die Teilnehmenden aus sieben verschiedenen Vereinen brannten darauf, etwas Neues zu lernen und das kommende Jahr endlich aktiv anzugehen. Auch wir vom House of Resources Osnabrück • Diepholz waren voller Tatendrang, denn wir wollten in diesem Workshop ebenfalls etwas Neues ausprobieren.

Der erste Teil des Workshops war an Innovationstechniken aus dem Bereich Human Centered Innovation angelehnt. Zunächst bestand die Aufgabe der Vereine darin, ihre eigene Zielgruppe mithilfe der Empathy Map einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Die leitenden Fragen dabei waren: Was beschäftigt meine Zielgruppe? Was sind ihre Wünsche und Bedürfnisse? Was sind ihre Ängste und Sorgen? Ganz empathisch näherten sich die Vereine so ihren Zielgruppen und lernten sie besser zu verstehen. Aus dieser Haltung lassen sich im nächsten Schritt angemessene neue Angebote entwickeln, die von der Zielgruppe auch wirklich benötigt werden.

Diesen nächsten Schritt leiteten wir mithilfe einer WKW-Frage ein. Die teilnehmenden Vereine waren aufgefordert, eine inspirierende „Wie-könnten-wir-…?“-Frage in Bezug auf ihre individuelle Zielgruppe zu formulieren, die den Raum für Lösungsfindung und zu neuen Maßnahmen öffnet. Diese Umformulierung ist nicht trivial und forderte einiges von den Vereinen. Dennoch erwies sich diese Methode im Workshop als wirkungsvolles Instrument, um den Wunsch, etwas zu bewirken, in eine konkrete Fragestellung zu überführen. Diese WKW-Frage bildete anschließend den Ausgangspunkt für verschiedene Kreativitätsmethoden zur Ideenentwicklung. Nacheinander lernten die Vereine unterschiedliche Methoden kennen und konnten sie direkt auf ihre jeweilige WKW-Frage anwenden. So entstand in weniger als 30 Minuten bei jedem Verein eine Vielzahl an Ideen.

Nach einer Mittagspause, die auch zum Austausch und zur Vernetzung genutzt wurde, ging es weiter: Aus den vielen kreativen Ideen sollten nun handfeste Projekte entstehen. Nach einem kurzen Input, arbeiteten alle Vereine an einer ihrer Ideen konkret weiter und entwickelten daraus erste Projektansätze mit Zielen, Maßnahmen, Wirkungen und benötigten Ressourcen.

Als letzten Baustein des Workshops richteten wir gemeinsam den Blick auf das Jahr 2026 und hielten wichtige Termine in einem Kalender fest. In diesem Zusammenhang kam auch das Thema Liquidität im Verein zur Sprache, das von den Teilnehmenden angeregt diskutiert wurde.

Wir möchten uns bei allen Vereinen bedanken, die sich die Zeit genommen haben, so engagiert und motiviert am neuen Jahr zu arbeiten. Wir sind überzeugt, dass ihr 2026 viele tolle Angebote für eure Zielgruppen umsetzen werdet und damit einen wirklich wertvollen Beitrag zur Zivilgesellschaft in der Region leistet.

Du bist in einem Verein und willst beim nächsten Mal auch dabei sein? Schreib uns gern – wir freuen uns auf euch!

Unter dem Projekttitel „Internationaler Kochclub“ hat der 2015 gegründete Verein We help Ukraine e.V. von Juli bis September 2025 ein Mikroprojekt durchgeführt. Ziel war es, Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen in Osnabrück in einer ungezwungenen Atmosphäre zusammenzubringen und so Begegnungen, Austausch und neue Freundschaften zu fördern.

Gerade für Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung, die neu in Osnabrück angekommen sind, ist es oft schwierig, persönliche Kontakte zur lokalen Bevölkerung aufzubauen. Der Internationale Kochclub bot genau hierfür einen offenen Raum: Gemeinsam kochen, essen und Geschichten teilen.

Insgesamt fanden fünf Kochabende zwischen dem 15. Juli und dem 14. September 2025 statt. Thematisch reichten sie von ukrainischer über deutsche bis hin zu georgischer Küche. Bei jedem Kochabend präsentierten ein oder mehrere Teilnehmende ein typisches Gericht, erklärten die Herkunft, die Zubereitung und die kulturelle Bedeutung des Gerichts. Danach wurde gemeinsam gekocht und gegessen – begleitet von der passenden nationalen Musik. Dabei entstanden intensive Gespräche über kulinarische Traditionen, persönliche Erfahrungen und das Leben in Osnabrück. Die Teilnehmendengruppe war bunt gemischt: Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung, aber auch Einheimische, die neugierig auf andere Kulturen waren und neue Begegnungen suchten. Insgesamt nahmen rund 100 Personen an den fünf Abenden teil.

Als besonderes Ergebnis werden alle gesammelten Rezepte der Teilnehmenden in einem gedruckten „Rezeptheft der Kulturen“ zusammengetragen – eine Erinnerung an die gemeinsamen Abende und ein Symbol für die kulturelle Vielfalt Osnabrücks.

Der Verein Komela Kurdi e.V. hatte dieses Mikroprojekt geplant und organisiert, um die kurdische Kultur, Musik und Küche vorzustellen und den interkulturellen Austausch in Osnabrück zu fördern. Ziel war es, einen offenen Begegnungsraum zu schaffen, in dem Menschen unterschiedlicher Hintergründe miteinander ins Gespräch kommen und kulturelle Vielfalt gemeinsam erleben können.

Bei der Veranstaltung erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit traditionellem Essen und kurdischer Musik. In entspannter Atmosphäre bot sich zudem viel Gelegenheit für persönliche Gespräche und neue Begegnungen. Eingeladen waren alle Menschen aus Osnabrück – besonders Familien, Jugendliche, Kulturinteressierte sowie Mitglieder der kurdischen Community.

Besonders bemerkenswert war das große ehrenamtliche Engagement hinter dem Projekt. Viele Helferinnen und Helfer arbeiteten eng zusammen, organisierten das Programm und bereiteten die Speisen gemeinsam vor. Diese gemeinschaftliche Vorbereitung spiegelte sich auch in der herzlichen Atmosphäre der Veranstaltung wider: offen, einladend und von gegenseitigem Respekt geprägt. Mit über 60 aktiv teilnehmenden Gästen wurde das Mikroprojekt zu einem lebendigen Fest der Gemeinschaft. Die Musik sorgte für ausgelassene Stimmung, während Essen und Gespräche Brücken zwischen Menschen schlugen.

Unter dem Motto „gemeinsam (er)LEBEN“ hat die Interessensgemeinschaft Gesundes Leben e.V. (IGEL e.V.) aus Barnstorf im vergangenen Jahr ein buntes und vielfältiges Mikroprojekt auf die Beine gestellt. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem eines: das Zusammenkommen von Menschen unterschiedlichster Hintergründe und Generationen. Durch gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse wurde nicht nur der soziale Zusammenhalt gestärkt, sondern auch die Integration neu zugezogener Menschen in der Samtgemeinde Barnstorf aktiv gefördert.

Den Auftakt des Projekts bildete eine besonders stimmungsvolle und traditionsreiche Veranstaltung: ein gemeinsames Ostereiersuchen mit anschließender österlicher Bastelaktion für die ganze Familie. In den Monaten April und Mai folgte ein weiteres zentrales Angebot mit Fokus auf Verkehrssicherheit und sicheres Fahrradfahren. Gemeinsam wurden Fahrpraxis geübt, Verkehrsregeln aufgefrischt und das eigene Sicherheitsgefühl gestärkt. Den gelungenen Abschluss dieses Angebots bildete eine gemeinsame Fahrradtour.

Ob beim anschließenden Fußballgolf oder beim gemeinsamen Spielenachmittag – das Projekt bot Raum für Begegnung, Bewegung und Austausch. Für alle war etwas dabei, und bei jeder Veranstaltung entstand ein offener Ort des Miteinanders. Insgesamt nahmen an den fünf über das Jahr verteilten Aktionen rund 400 Personen teil.

„Durch die gemeinsamen Aktivitäten und Erlebnisse konnten Barrieren abgebaut, das Miteinander und Füreinander gestärkt sowie ein offener und interkultureller Austausch gefördert werden“, berichtet die Projektleitung nach Abschluss des Projekts im November 2025. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war dabei die enge Kooperation zwischen dem IGEL e.V., dem Mehrgenerationenhaus sowie dem Jugendpfleger der Samtgemeinde Barnstorf, die gemeinsam ein starkes Netzwerk für gelebte Gemeinschaft geschaffen haben.

Die beiden Vorstandsvorsitzenden von Alueda e.V. und AIDO e.V. trafen sich zu Beginn des Jahres 2025 bei der ersten Antragswerkstatt, und schnell war klar: Sie möchten gemeinsam etwas bewirken und ihre unterschiedlichen Vereine und Mitglieder zusammenbringen. Das Ziel: einen multikulturellen und barrierefreien Tag gestalten, der Mode, Tanz und Kultur in den Vordergrund stellt und feiert.

In zwei Workshops im Vorfeld der großen Tagesveranstaltung kamen Teilnehmende zusammen und tauschten sich über traditionelle afrikanische Mode aus. Die Bedeutung, die Materialien und die Geschichte der Mode im Kongo, in Kamerun und der Elfenbeinküste wurden durch Referent*innen vorgestellt sowie gemeinsam diskutiert und eingeordnet. Im zweiten Workshop ging es direkt auch um die kreative Gestaltung von Mode mit typischen Stoffen. Unter dem Motto: "Nicht nur zuhören, sondern selbst gestalten" konnten die Teilnehmenden praktische Erfahrungen in die kulturelle Vielfalt durch Mode eintauchen.

Der große Tag lag im September 2025 und brachte viele Menschen zusammen. Das Highlight des Tages war die Modenschau, die aus dem Verein AIDO e.V. präsentiert wurde. Es wurde aber auch gemeinsam getanzt, gegessen und sich ausgetauscht. Patrizia Bichi, die Vorstandsvorsitzende von Alueda e.V., machte noch mal ganz deutlich, wie wichtig es für ihren Verein ist, Barrieren abzubauen und auch Menschen mit Behinderung Zugang zu solchen Veranstaltungen zu ermöglichen.

Gemeinsam etwas so Großes auf die Beine zu stellen, war für beide Vereine eine bereichernde Lernerfahrung und hat zugleich einen wertvollen Beitrag für die Vernetzung verschiedener Menschen geleistet. Ein starkes Beispiel dafür, was entsteht, wenn Vereine zusammenarbeiten und ihre Ressourcen bündeln.

Das Projekt „Sommer-Erlebnis-Exkursionen“ für geflüchteten junge Menschen in Osnabrück getragen von LELEKY e.V. hatte klare Ziele: das Ankommen in Osnabrück erleichtern, jungen Menschen eine Perspektive geben, Vernetzung schaffen und vor allem gemeinsam in Osnabrück einen unvergesslichen Sommer zu erleben! Um diese Ziele zu erreichen führte der Verein verschiedene Exkursionen im Raum Osnabrück durch zu denen junge geflüchtete Menschen eingeladen waren.

Die Exkursionen richteten sich an Jugendliche, die ihren Sommer in Osnabrück verbringen und noch wenig Ortskenntnisse haben. In einer sicheren und betreuten Umgebung konnten sie neue Erfahrungen sammeln, ihre Interessen kennenlernen und gleichzeitig Kontakte knüpfen.

Zu den Highlights gehörten beispielweise:

Jede Exkursion dauerte etwa 2-3 Stunden und wurde von pädagogischen Fachkräften des Vereins begleitet. Insgesamt nahmen rund 100 geflüchtete Jugendliche, vor allem aus der Ukraine, an den verschiedenen Angeboten teil.

Durch spannende Exkursionen, kreative Workshops und den Austausch mit Menschen vor Ort wurde ein Raum geschaffen, der Orientierung, Motivation und interkulturelles Verständnis nachhaltig fördert.

Ende Januar fand unsere erste Antragswerkstatt für das Jahr 2026 statt. Aufgrund der eisigen Temperaturen und der schlechten Straßenverhältnisse, war der digitale Raum besonders voll. Viele Vereine hatten es aber auch bis zum Rosenplatz geschafft.

Insgesamt nahmen 23 Personen aus 10 Vereine teil. Dementsprechend rege ging es zu. Es wurden viele Fragen gestellt, Ideen weitergedacht und sich ausgetauscht. Wie immer wurde rege diskutiert, was ein Projekt ausmacht, welche Ziele erreicht werden sollen und welche Kosten durch die Förderung gedeckt werden.

Zum Abschluss des Workshops erklärten wir den Ablauf der digitalen Antragstellung und gingen auf die Erstellung des Finanzplans ein. Wir klärten dazu noch einige Fragen zum angepassten Finanzplan und entließen die Vereine in die Schreibphase für ihre Anträge. Wir bedanken uns bei allen Vereinen, die dabei waren!

Haben wir euer Interesse geweckt? Dann schaut euch gerne die geförderten Projekte der letzten Jahre an, meldet euch für Beratungstermine oder lest hier mehr über die Beantragung eines Mikroprojektes

Wir freuen uns auf eure Kontaktnahme!

Das Mikroprojekt „Henna Herzen” hat den Austausch zwischen Frauen aus verschiedenen Kulturen beim gemeinsamen Kochen und Henna-Bemalen ermöglicht. An sechs Terminen haben die Frauen Gerichte aus ihren Herkunftsländern gemeinsam zubereitet. Der Tisch war mit bunten, gesunden und vielfältigen Speisen gedeckt, der anschließend zum Handarbeitsplatz für Henna umfunktioniert wurden.

Der interkulturelle Austausch hat den Teilnehmenden gezeigt, wie einfach es ist, zu Hause neue, köstliche Gerichte zuzubereiten. Sich auszutauschen und voneinander lernen, war das Ziel der Begegnungstreffen. Eine Teilnehmerin äußerte, dass sie manche Gerichte jetzt selbst zu Hause nachkocht, weil sie sie so sehr genießt.

Die Frauen haben sich über Kindererziehung ausgetauscht, über ihre Ziele als Frauen gesprochen und über die Kultur jedes Landes. Außerdem fand ein Rezeptetausch statt, bei dem sie viele neue Dinge gelernt und probiert haben, die sie noch nie zuvor gegessen haben. Neben dem gemeinsamen Kochen bot das Hanna-Bemalen tiefe Einblicke in die verschiedene Kulturen. Dabei konnten viele Frauen selber diese Tradition erlernen.

Ihr seid dabei, euren Verein in den sozialen Medien zu positionieren? Dann ist dieser Workshop genau das Richtige für euch. Wir holen eine Expertin als Referentin, um die Grundlagen von PR und Öffentlichkeitsarbeit für Vereine auf den Punkt zu bringen. Es gibt praktische Übungen und die Möglichkeit, ein Anliegen einzubringen.

Wer sollte teilnehmen? Der Workshop richtet sich an alle Engagierten, Ehrenamtliche Community Manager*innen, sowie Vorstandsmitglieder die sich mit den Öffentlichkeitsarbeit und PR des Vereins beschäftigen.

Wann? Donnerstag 12.03. von 18 bis 20 Uhr

Wo? Johannisstraße 136/7 49074 Osnabrück

Die Teilnahme ist kostenfrei! Für Vereine im Landkreis Osnabrück und Diepholz ist eine digitale Teilnahme durch Anmeldung möglich: . Mehr Information: info@hor-osnabrueck.de

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus feiern wir die Vielfalt der Vereine in Osnabrück – und bringen euch an einen Tisch. 🤝🌍

Unser Vereinskochen schafft einen sicheren, lockeren Raum zum Kennenlernen, Vernetzen und Ideenaustausch – mit interkulturellen Perspektiven und viel Geschmack.

👧🧒 Kinderbetreuung ist organisiert – ihr könnt euch ganz entspannt austauschen.

Wer sollte teilnehmen? Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte und Vorstandsmitglieder von Vereinen und Initiativen in Osnabrück und Landkreis.

Wann? 17.00-20.00 Uhr | Mittwoch, den 18.03.26

Wo? Begegnungsküche, Johannisstraße 98/99, 49074 Osnabrück

Anmeldung notwendig: https://eu.jotform.com/form/253094852287062

Schreib uns eine Nachricht an info@hor-osnabrueck.de falls du mehr Infos benötigst.

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