"Ehrenamt ist besonders. Es braucht eine spezielle Zusammenarbeit", sagte der Workshopsleiter Till Hoffmann zur Begrüßung der Teilnehmenden beim Workshop am 26.03.2026 am Rosenplatz. Als Ausgangspunkt für einen intensiven Austausch zwischen den teilnehmenden Vorstandsmitgliedern eignete sich die Frage nach der Bedeutung von Führung im Besonderen und wie biografische Führungserfahrungen zum inneren Bild von Führung beitragen. "Führung bedeutet für mich, klare Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig offen für Feedback zu sein", schrieb ein Engagierter auf eine Moderationskarte.

Ein zweiter wichtiger Bezugspunkt war in der weiteren Diskussion, die Frage nach der Führungsrolle und verschiedenen Führungsstilen. Die Engagierten wurden dazu eingeladen auf ihre bisheriges Rollenverhalten zu blicken und dieses anhand von drei Führungsstilen einzuordnen und zu reflektieren. Neben einer sternförmigen und distanzierten Führung, stand besonders die beteiligte Führung in den Überlegungen Teilnehmenden und welche Beziehungsmuster sich aus den jeweiligen Stilen zeigen. Eine wichtige Erkenntnis: Der Führungsstil ist stets durch die Persönlichkeit und die Vereinskultur geprägt.

Im weiteren Verlauf des Workshops wurden praktische Übungen durchgeführt, um die Kenntnisse zu den verschiedenen Führungsmodelle zu vertiefen. Besonders spannend war die Diskussion darüber, wie Vorstandsmitglieder den eigenen Führungsstil an die Bedürfnisse des Teams anpassen können. Eine Erkenntnis wurde deutlich: " Eine gute Beziehung ist wichtiger als Aufgaben!" denn ohne eine gute Beziehung und Kommunikation im Verein, haben Mitglieder keine Lust sich zu engagieren. Der Workshop schloss mit einer gemeinsamen Reflexion ab. Die Teilnehmer tauschten sich darüber aus, welche Erkenntnisse sie für ihre eigene Arbeit mitnehmen können.
Möchtest du das nächste mal dabei sei? Schau auf unsere Termine und melde dich zu unseren Workshops an.
Ob Suppe, Bulgursalat, Quesadillas oder selbstgemachte Warenyky: Unser gemeinsamer Kochabend war so vielfältig wie die Menschen, die daran teilgenommen haben. In entspannter Atmosphäre wurde geschnippelt, gekocht, probiert und vor allem miteinander ins Gespräch gekommen.
Ein besonderes Highlight war der Workshop von Leleky e.V. Hier hatten die teilnehmenden Vereine die Gelegenheit, die Kunst der ukrainischen Teigtaschen kennenzulernen – vom Befüllen bis zum richtigen Falten. Mit viel Engagement und Know-how brachten die Vereinsmitglieder sogar eigene Dampfgargeräte mit, um eine authentische Zubereitung zu ermöglichen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: eine große Schüssel frisch zubereiteter Warenyky, gefüllt mit süßen Heidelbeeren, die anschließend gemeinsam als Dessert genossen wurden.

Doch der Abend bot weit mehr als kulinarische Vielfalt. Er war geprägt von lebendigem Austausch, neuen Impulsen und ersten Ideen für zukünftige Kooperationen über kulturelle Grenzen hinweg. In Gesprächen unter den Vorstandsvorsitzenden ging es um Vorhaben für das kommende Jahr, aktuelle Herausforderungen und kreative Ansätze für die Weiterentwicklung der Vereinsarbeit.
Was wir mitnehmen?
🧡 Essen verbindet
🧡 Osnabrücks Vereine sind vielfältig und engagiert
🧡 Warenyky sind einfach unglaublich lecker!

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.
Du engagierst dich auch in einem Verein und möchtest beim nächsten Kochabend dabei sein? Dann melde dich gern bei uns über info@hor-osnabrueck.de!
„Wir wollen eine kulturelle Feier veranstalten“, sagen viele unserer Vereine. Oft wünschen sie sich auch eine Fortbildung für ihre Ehrenamtlichen oder Raummiete für ihre wöchentlichen Treffen. Manche Vereine haben auch weitere Projektideen, die eine langjährige Finanzierung nötig machen. Wir wissen, dass Ehrenamt eine kraftvolle Energie ist, die Vieles ermöglicht. Wenn jedoch nicht alles mit freiwilliger Arbeitskraft machbar ist, stößt man an Grenzen, weil weitere Mittel für Ausgaben erforderlich werden.
Unser Workshop „Fördermöglichkeiten” hat den Teilnehmenden einen Überblick über Finanzierungsgelegenheiten gegeben, mit dem Fokus auf Projektförderung. Denn nicht alle Ideen benötigen dieselbe Finanzierung, um umgesetzt zu werden.
Bei der Projektförderung tauchen Besonderheiten auf, die ein allgemeines Verständnis von Projektarbeit erfordern. Insbesondere für neu gegründete Vereine ist dies eine neue Welt, die wichtig erscheint, wenn sie sich mit mehreren Förderern vernetzen und die Reichweite des Vereins erhöhen möchten. Dabei helfen wir mit internen Förderangeboten wie der Mikroprojektförderung und den Einzelmaßnahmen. Darüber hinaus bieten wir unsere Beratungsleistungen an, die dabei hilft Ideen gemeinsam zu durchdenken und im Anschluss die passende Förderung zu finden.
Du hast unseren Workshop verpasst, interessierst dich aber für Fördermöglichkeiten? Dann schreib uns eine Nachricht an info@hor-osnabrueck.de. Wir melden uns bei dir.
Welcher Verein kennt es nicht? Das neue Jahr liegt vor einem: Man sieht neue Möglichkeiten und Chancen, hat frische Ideen, Rückenwind und den unbedingten Willen, etwas für die eigene Zielgruppe zu bewegen und auf die Beine zu stellen.
Diese Stimmung machte sich auch am 14. Februar 2026, einem Samstagmorgen, in der Johannisstraße breit. Die Teilnehmenden aus sieben verschiedenen Vereinen brannten darauf, etwas Neues zu lernen und das kommende Jahr endlich aktiv anzugehen. Auch wir vom House of Resources Osnabrück • Diepholz waren voller Tatendrang, denn wir wollten in diesem Workshop ebenfalls etwas Neues ausprobieren.


Der erste Teil des Workshops war an Innovationstechniken aus dem Bereich Human Centered Innovation angelehnt. Zunächst bestand die Aufgabe der Vereine darin, ihre eigene Zielgruppe mithilfe der Empathy Map einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Die leitenden Fragen dabei waren: Was beschäftigt meine Zielgruppe? Was sind ihre Wünsche und Bedürfnisse? Was sind ihre Ängste und Sorgen? Ganz empathisch näherten sich die Vereine so ihren Zielgruppen und lernten sie besser zu verstehen. Aus dieser Haltung lassen sich im nächsten Schritt angemessene neue Angebote entwickeln, die von der Zielgruppe auch wirklich benötigt werden.
Diesen nächsten Schritt leiteten wir mithilfe einer WKW-Frage ein. Die teilnehmenden Vereine waren aufgefordert, eine inspirierende „Wie-könnten-wir-…?“-Frage in Bezug auf ihre individuelle Zielgruppe zu formulieren, die den Raum für Lösungsfindung und zu neuen Maßnahmen öffnet. Diese Umformulierung ist nicht trivial und forderte einiges von den Vereinen. Dennoch erwies sich diese Methode im Workshop als wirkungsvolles Instrument, um den Wunsch, etwas zu bewirken, in eine konkrete Fragestellung zu überführen. Diese WKW-Frage bildete anschließend den Ausgangspunkt für verschiedene Kreativitätsmethoden zur Ideenentwicklung. Nacheinander lernten die Vereine unterschiedliche Methoden kennen und konnten sie direkt auf ihre jeweilige WKW-Frage anwenden. So entstand in weniger als 30 Minuten bei jedem Verein eine Vielzahl an Ideen.
Nach einer Mittagspause, die auch zum Austausch und zur Vernetzung genutzt wurde, ging es weiter: Aus den vielen kreativen Ideen sollten nun handfeste Projekte entstehen. Nach einem kurzen Input, arbeiteten alle Vereine an einer ihrer Ideen konkret weiter und entwickelten daraus erste Projektansätze mit Zielen, Maßnahmen, Wirkungen und benötigten Ressourcen.


Als letzten Baustein des Workshops richteten wir gemeinsam den Blick auf das Jahr 2026 und hielten wichtige Termine in einem Kalender fest. In diesem Zusammenhang kam auch das Thema Liquidität im Verein zur Sprache, das von den Teilnehmenden angeregt diskutiert wurde.
Wir möchten uns bei allen Vereinen bedanken, die sich die Zeit genommen haben, so engagiert und motiviert am neuen Jahr zu arbeiten. Wir sind überzeugt, dass ihr 2026 viele tolle Angebote für eure Zielgruppen umsetzen werdet und damit einen wirklich wertvollen Beitrag zur Zivilgesellschaft in der Region leistet.
Du bist in einem Verein und willst beim nächsten Mal auch dabei sein? Schreib uns gern – wir freuen uns auf euch!
Ende Januar fand unsere erste Antragswerkstatt für das Jahr 2026 statt. Aufgrund der eisigen Temperaturen und der schlechten Straßenverhältnisse, war der digitale Raum besonders voll. Viele Vereine hatten es aber auch bis zum Rosenplatz geschafft.


Insgesamt nahmen 23 Personen aus 10 Vereine teil. Dementsprechend rege ging es zu. Es wurden viele Fragen gestellt, Ideen weitergedacht und sich ausgetauscht. Wie immer wurde rege diskutiert, was ein Projekt ausmacht, welche Ziele erreicht werden sollen und welche Kosten durch die Förderung gedeckt werden.
Zum Abschluss des Workshops erklärten wir den Ablauf der digitalen Antragstellung und gingen auf die Erstellung des Finanzplans ein. Wir klärten dazu noch einige Fragen zum angepassten Finanzplan und entließen die Vereine in die Schreibphase für ihre Anträge. Wir bedanken uns bei allen Vereinen, die dabei waren!

Haben wir euer Interesse geweckt? Dann schaut euch gerne die geförderten Projekte der letzten Jahre an, meldet euch für Beratungstermine oder lest hier mehr über die Beantragung eines Mikroprojektes
Wir freuen uns auf eure Kontaktnahme!
Um größere Förderanträge zu schreiben, braucht es einiges an Know-how, Wissen, Mut und vor allem eine gute Idee, gutes Verständnis dafür, wie Förderer ticken und wie die Antragstellung funktioniert.
Genau diese Dinge haben sich die Teilnehmenden unserer beiden Antragswerkstätten im November draufgeschaufelt!
Dabei ging es um zwei wichtige Fördermöglichkeiten für MSOs und integrativwirkende Vereine:
Im ersten Workshop am 11.11.2025 haben wir gemeinsam die Fördermöglichkeiten der Deutschen Fernsehlotterie kennengelernt und uns intensiv mit der Antragstellung beschäftigt. Dabei gibt es viel zu beachten und die Vereine stellten viele Nachfragen.
Im zweiten Workshop am 25.11.2025 ging es um die Förderung der Deutschen Postcode Lotterie. Auch hier ging es intensiv um das zweistufige Antragsverfahren und um praktische Tipps rund um die Antragstellung über das digitale Förderportal. Ein wichtige Tipp, den wir geben konnten, war, dass eine persönliche Kontaktaufnahme bei Fragen und Unsicherheiten bei vielen Förderern gerne gesehen ist.
Und die Erkenntnisse?
Manche Engagierte merkten: „Okay, diese Förderung passt (noch) nicht zu uns.“ Umfangreiche Förderungen bedürfen einiges an Strukturen und eine größere Idee und Kraft diese auch umzusetzen. Nicht für alle Verein, kommt dies daher schon in Frage. Außerdem sind Förderschwerpunkte zu beachten, die nicht für alle Ideen und Vereine passend sind.
Andere gingen mit frischem Tatendrang raus und mit großer Motivation, ihren ersten (oder nächsten) Antrag anzugehen. Sicherheit konnten sie während der Antragswerkstätten in Bezug auf die Antragstellung und die Förderschwerpunkte gewinnen. Wir drücken euch fest die Daumen, dass eure Ideen gefördert werden!
Eins haben aber alle mitgenommen: ein viel klareres Bild der Förderlandschaft und das Wissen, wie man sich darin bewegt und worauf es ankommt, wenn man sich mit Förderungen beschäftigt.


Danke an alle Teilnehmenden für euer Engagement und eure Neugier!
Du bist in einem Verein und willst beim nächsten Mal auch dabei sein? Schreib uns gern – wir freuen uns auf euch!
Am vergangenen Sonntag fand unser erster VereinsErlebnisTag statt. Ziel des Nachmittags war es, verschiedene Menschen und Vereine zusammenzubringen, kleinere MSOs sichtbarer zu machen, Lust auf Ehrenamt zu wecken und das großartige Engagement in Osnabrück zu feiern. Außerdem gab es reichlich Gelegenheit zum Austausch und zum Vernetzen – sei es am liebevoll gestalteten internationalen Mitbringbuffet oder an den zahlreichen Mitmachständen der Vereine im großen Saal der Friedenskirche.

Neben dem offenen Austausch boten einstündige Workshops tiefere Einblicke in die Vereinsarbeit. Vom Kürbissebemalen oder Gestalten mit Ton über Grundlagen der Gebärdensprache bis hin zu einer Kinderbuchlesung zeigten die Vereine, was ihre Arbeit ausmacht. Auch die Cocina Habibi, ein Projekt der Eleganz Bildungsplattform e.V., lud zum gemeinsamen Kochen ein und schuf so einen weiteren Ort der Begegnung.


Ein Highlight des Tages war die Tanzeinlage von Komela Kurdi e.V., die extra einen traditionellen Musiker eingeladen hatten. Auch hier hieß es für die Besucher*innen und alle anderen Vereine: nicht nur zuschauen, sondern direkt mittanzen und mitfeiern!
Wir möchten uns ganz besonders bei allen beteiligten Vereinen bedanken: aBantu Development e.V., Aido e.V., Alueda e.V., Breach Builders e.V., Fida e.V., Komela Kurdi e.V., Leleky e.V., Spieletreff Osnabrück e.V., We help Ukraine e.V. und Zusammen Bewegen e.V. Danke, dass ihr dabei wart und den Tag mit euren Aktivitäten, dem mitgebrachten Essen und euren Perspektiven bereichert habt.

Der Tag machte deutlich, wie bunt und vielfältig die Vereinslandschaft in Osnabrück ist und wie viel Herzblut in der Arbeit der zahlreichen Ehrenamtlichen steckt!
Wie schaffen wir sichere Räume für Kinder und Jugendliche in Vereinen? Wie arbeitet man eigentlich gut als Team zusammen, um gemeinsam die Vereinsziele zu erreichen? Was macht man mit dem großen Stapel an Dokumenten der jedes Jahr nur weiter wächst? Und wie können Vereine ihre freiwillig Engagierten besser verstehen, um mehr zu gewinnen und diese langfristig zu binden? All diese Fragen kennen Vereine! Wir wollten einiges beantworten & haben mit euch vier wichtige Workshops zwischen September und Oktober veranstaltet.

Besonders für Vereine die sich für die Förderung der Erziehung und Jugendhilfe einsetzen ist der Schutz der jungen & jüngsten Teilnehmenden sehr wichtig. Um die Vereine in diesem wichtigen Bereich weiter zu schulen und ihr Wissen und ihre Kompetenzen auszubauen haben wir den Workshop „Kinderschutz im Verein” ausgerichtet. Unsere Kinderschutzexpertin Lea Begemann aus dem Kinder- und Jugendbereich der Eleganz Bildungsplattform e.V. hat alles wichtige von geltenden Kinderrechten bis hin zum notwendigen Kinderschutzkonzept erklärt und Fragen aus der Praxis beantwortet.
2. Vereinsarbeit ist Teamarbeit am 16.09.2025

In Vereinen gibt es immer viel zu tun, um die Vereinsziele zu erreichen - alleine oder zu zweit ist das kaum zu schaffen. Teamarbeit macht Vereine hingegen stark. Deshalb ist gute Teamarbeit so wichtig. Doch: Im Team zu arbeiten ist nicht immer einfach. Während des Workshops haben die Teilnehmende Vorteile und Herausforderungen der Teamarbeit herausgearbeitet, sowie praktische Übungen für bessere Teamarbeit kennengelernt.
3.VEREINfacht: Dokumentensammlung 25.09.2025

Vereinsarbeit ist auch immer viel Papierkram. Zahllose Nachweise, Dokumente wie DSGVO-Vereinbarungen, Anmeldungen für Workshops, Dokumente zur Mitgliedschaft und für Ehrenamtliche und vieles mehr gehören zum Alltag eines jeden Vereins. Deswegen wächst zügig der Papierstapel. Daher haben wir uns Ende September damit auseinandergesetzt, wozu die verschiedenen Dokumente wichtig sind und mit welcher Ordnungsstrategien man das Dokumentenchaos beherrscht.
4. Viele Hände, schnelles Ende! Mitglieder und Ehrenamtlichen gewinnen am 09.10.2025


Last but not least, haben wir uns mit dem Thema freiwilliges Engagement beschäftigt. Dabei haben wir uns über die unterschiedliche Erfahrungen der einzelnen Vereine ausgetauscht und gemeinsam über Motive gesprochen, weshalb man sich ehrenamtlich engagiert. Außerdem haben die Vereine Steckbriefe ausgefüllt, um neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Diese waren dann auf der Ehrenamtsbörse des VereinsErlebnisTages zu finden.
Alle unseren Workshops finden hybrid statt. Der Austausch mit unseren Teilnehmenden, sowohl in Präsenz als auch im digitalen Raum, machen diese Workshops zu einer lebendigen Erfahrung. Wir bedanken uns bei allen die Engagierten die an den Workshops teilnehmen.
Von der Beratung zur Vereinsgründung
Die Geschichte von Basmah begann im Frühjahr 2024, als zwei Freundinnen mit einer klaren Vision zum House of Resources kamen: Sie wollten einen sicheren Raum für Frauen schaffen. Einen Raum gegen Einsamkeit und für mehr Zugehörigkeit. Einfach einen Ort, an dem sich Frauen – so wie sie selbst – mit ihren Kindern zum Leben in Deutschland austauschen können.
Die erste Vorsitzende, Zeinab Mohammad, beschreibt die Ziele des Vereins in einem Gespräch: „Unser Ziel ist es, Frauen dabei zu unterstützen, ihr Leben hier in Deutschland besser zu gestalten. Wir möchten ihr Selbstvertrauen stärken, sie ermutigen, neue Erfahrungen zu machen und ihre Ängste abzubauen.“
Nur wenige Monate später, am 26. November 2024, wurde aus der Idee Wirklichkeit: 16 Frauen aus Ländern wie Marokko, Tunesien, Syrien, dem Sudan und dem Libanon gründeten gemeinsam den Basmah Frauenverein – Ein Lächeln verbindet Kulturen e.V.. Seitdem treffen sich die Frauen regelmäßig in einem Gemeindezentrum in Osnabrück. Dort wird gesprochen, gelacht, unterstützt – und auch die Kinder der zahlreichen Mütter im Verein sind immer dabei. Mohammad erklärt: „Wichtig ist uns auch, dass die Kinder profitieren, zum Beispiel indem sie unsere Muttersprache Arabisch lernen können.“
Der Weg zur Förderung
Anfang Mai 2025 nahmen die engagierten Frauen an der Antragswerkstatt des House of Resources für die Mikroprojektförderung teil. Dort erfuhren sie, worauf es bei der Antragstellung ankommt, und entwickelten Schritt für Schritt ihre Projektidee. In einer anschließenden Beratung bekam ihr Finanzplan den letzten Feinschliff – und schon kurze Zeit später folgte die Entscheidung der Jury: Ja, dieses Projekt soll gefördert werden!
Nächster Schritt: Projekt umsetzen
Damit können die Frauen ihre Ideen für gemeinsame Kochabende und Henna-Workshops nun von August bis November 2025 umsetzen. Dabei sammeln sie wichtige Erfahrungen für ihre zukünftige Vereinsarbeit und lernen den Umgang mit Fördermitteln in der Praxis kennen. Genau dafür sind die Mikroprojekte da – um Vereinen wie Basmah die Möglichkeit zu geben, sich auszuprobieren und weiter zu wachsen.
Eins ist jetzt schon klar: Die Geschichte der mutigen Frauen von Basmah ist noch längst nicht auserzählt. Der Verein möchte 2026 Deutschkurse für Frauen anbieten und ihre Integration nachhaltig stärken. „Wir wollen den Verein Schritt für Schritt vergrößern“, so Mohammad weiter.
Und wir sind unterstützend an der Seite der Frauen: „Auch jetzt steht das HoR uns jederzeit zur Seite und hilft uns bei jeder Frage und jedem Anliegen“, erzählt Zeinab Mohammad im Gespräch. Wir sind beeindruckt von der Energie, dem Mut und dem Zusammenhalt der Frauen und stolz, sie auf ihrem Weg zu begleiten. 💛
Jeder Verein stellt sich regelmäßig die gleichen Fragen:
Eine klare und ansprechende Öffentlichkeitsarbeit ist dafür der erste wichtige Schritt. Dabei kann Canva helfen!
Canva ist ein webbasiertes Gestaltungsprogramm, das auch als App funktioniert. Egal ob Social Media, Printmedien oder freies Gestalten - mit Canva können alle tolle Beiträge für die Öffentlichkeitsarbeit gestalten. Besonders hilfreich: Es gibt hunderte Vorlagen, Schriftarten, Grafiken und Farbschemata. So können auch ungeübte Designer*innen ganz leicht Beiträge erstellen. Und das Beste: Die Grundversion ist kostenlos!

Das konnten auch die teilnehmenden Vereine bei unserem Einsteiger-Workshop am 24.07.2025 feststellen. An einem eigenen Projekt konnten sie unter Anleitung Canva ausprobieren und haben dabei schnell große Erfolge erzielt. Am Ende hatte jeder Vereine einen ersten Flyerentwurf in der Hand, die nun bald über all in Osnabrück und Diepholz zu sehen sein werden.
Habt ihr Lust, an zukünftigen Workshops teilzunehmen? Habt ihr andere Themen, die euch interessieren? Oder benötigt euer Verein Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit? Dann meldet euch hier für einen Beratungstermin an: Beratung & Weiterbildung.
Wir fördern auch Einzelmaßnahmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für neu gegründete Vereine und freuen uns auf eure Anfrage.
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