Unter dem Projekttitel „Internationaler Kochclub“ hat der 2015 gegründete Verein We help Ukraine e.V. von Juli bis September 2025 ein Mikroprojekt durchgeführt. Ziel war es, Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen in Osnabrück in einer ungezwungenen Atmosphäre zusammenzubringen und so Begegnungen, Austausch und neue Freundschaften zu fördern.
Gerade für Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung, die neu in Osnabrück angekommen sind, ist es oft schwierig, persönliche Kontakte zur lokalen Bevölkerung aufzubauen. Der Internationale Kochclub bot genau hierfür einen offenen Raum: Gemeinsam kochen, essen und Geschichten teilen.
Insgesamt fanden fünf Kochabende zwischen dem 15. Juli und dem 14. September 2025 statt. Thematisch reichten sie von ukrainischer über deutsche bis hin zu georgischer Küche. Bei jedem Kochabend präsentierten ein oder mehrere Teilnehmende ein typisches Gericht, erklärten die Herkunft, die Zubereitung und die kulturelle Bedeutung des Gerichts. Danach wurde gemeinsam gekocht und gegessen – begleitet von der passenden nationalen Musik. Dabei entstanden intensive Gespräche über kulinarische Traditionen, persönliche Erfahrungen und das Leben in Osnabrück. Die Teilnehmendengruppe war bunt gemischt: Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung, aber auch Einheimische, die neugierig auf andere Kulturen waren und neue Begegnungen suchten. Insgesamt nahmen rund 100 Personen an den fünf Abenden teil.


Als besonderes Ergebnis werden alle gesammelten Rezepte der Teilnehmenden in einem gedruckten „Rezeptheft der Kulturen“ zusammengetragen – eine Erinnerung an die gemeinsamen Abende und ein Symbol für die kulturelle Vielfalt Osnabrücks.
Der Verein Komela Kurdi e.V. hatte dieses Mikroprojekt geplant und organisiert, um die kurdische Kultur, Musik und Küche vorzustellen und den interkulturellen Austausch in Osnabrück zu fördern. Ziel war es, einen offenen Begegnungsraum zu schaffen, in dem Menschen unterschiedlicher Hintergründe miteinander ins Gespräch kommen und kulturelle Vielfalt gemeinsam erleben können.

Bei der Veranstaltung erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit traditionellem Essen und kurdischer Musik. In entspannter Atmosphäre bot sich zudem viel Gelegenheit für persönliche Gespräche und neue Begegnungen. Eingeladen waren alle Menschen aus Osnabrück – besonders Familien, Jugendliche, Kulturinteressierte sowie Mitglieder der kurdischen Community.
Besonders bemerkenswert war das große ehrenamtliche Engagement hinter dem Projekt. Viele Helferinnen und Helfer arbeiteten eng zusammen, organisierten das Programm und bereiteten die Speisen gemeinsam vor. Diese gemeinschaftliche Vorbereitung spiegelte sich auch in der herzlichen Atmosphäre der Veranstaltung wider: offen, einladend und von gegenseitigem Respekt geprägt. Mit über 60 aktiv teilnehmenden Gästen wurde das Mikroprojekt zu einem lebendigen Fest der Gemeinschaft. Die Musik sorgte für ausgelassene Stimmung, während Essen und Gespräche Brücken zwischen Menschen schlugen.
Unter dem Motto „gemeinsam (er)LEBEN“ hat die Interessensgemeinschaft Gesundes Leben e.V. (IGEL e.V.) aus Barnstorf im vergangenen Jahr ein buntes und vielfältiges Mikroprojekt auf die Beine gestellt. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem eines: das Zusammenkommen von Menschen unterschiedlichster Hintergründe und Generationen. Durch gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse wurde nicht nur der soziale Zusammenhalt gestärkt, sondern auch die Integration neu zugezogener Menschen in der Samtgemeinde Barnstorf aktiv gefördert.
Den Auftakt des Projekts bildete eine besonders stimmungsvolle und traditionsreiche Veranstaltung: ein gemeinsames Ostereiersuchen mit anschließender österlicher Bastelaktion für die ganze Familie. In den Monaten April und Mai folgte ein weiteres zentrales Angebot mit Fokus auf Verkehrssicherheit und sicheres Fahrradfahren. Gemeinsam wurden Fahrpraxis geübt, Verkehrsregeln aufgefrischt und das eigene Sicherheitsgefühl gestärkt. Den gelungenen Abschluss dieses Angebots bildete eine gemeinsame Fahrradtour.
Ob beim anschließenden Fußballgolf oder beim gemeinsamen Spielenachmittag – das Projekt bot Raum für Begegnung, Bewegung und Austausch. Für alle war etwas dabei, und bei jeder Veranstaltung entstand ein offener Ort des Miteinanders. Insgesamt nahmen an den fünf über das Jahr verteilten Aktionen rund 400 Personen teil.


„Durch die gemeinsamen Aktivitäten und Erlebnisse konnten Barrieren abgebaut, das Miteinander und Füreinander gestärkt sowie ein offener und interkultureller Austausch gefördert werden“, berichtet die Projektleitung nach Abschluss des Projekts im November 2025. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war dabei die enge Kooperation zwischen dem IGEL e.V., dem Mehrgenerationenhaus sowie dem Jugendpfleger der Samtgemeinde Barnstorf, die gemeinsam ein starkes Netzwerk für gelebte Gemeinschaft geschaffen haben.
Die beiden Vorstandsvorsitzenden von Alueda e.V. und AIDO e.V. trafen sich zu Beginn des Jahres 2025 bei der ersten Antragswerkstatt, und schnell war klar: Sie möchten gemeinsam etwas bewirken und ihre unterschiedlichen Vereine und Mitglieder zusammenbringen. Das Ziel: einen multikulturellen und barrierefreien Tag gestalten, der Mode, Tanz und Kultur in den Vordergrund stellt und feiert.
In zwei Workshops im Vorfeld der großen Tagesveranstaltung kamen Teilnehmende zusammen und tauschten sich über traditionelle afrikanische Mode aus. Die Bedeutung, die Materialien und die Geschichte der Mode im Kongo, in Kamerun und der Elfenbeinküste wurden durch Referent*innen vorgestellt sowie gemeinsam diskutiert und eingeordnet. Im zweiten Workshop ging es direkt auch um die kreative Gestaltung von Mode mit typischen Stoffen. Unter dem Motto: "Nicht nur zuhören, sondern selbst gestalten" konnten die Teilnehmenden praktische Erfahrungen in die kulturelle Vielfalt durch Mode eintauchen.

Der große Tag lag im September 2025 und brachte viele Menschen zusammen. Das Highlight des Tages war die Modenschau, die aus dem Verein AIDO e.V. präsentiert wurde. Es wurde aber auch gemeinsam getanzt, gegessen und sich ausgetauscht. Patrizia Bichi, die Vorstandsvorsitzende von Alueda e.V., machte noch mal ganz deutlich, wie wichtig es für ihren Verein ist, Barrieren abzubauen und auch Menschen mit Behinderung Zugang zu solchen Veranstaltungen zu ermöglichen.
Gemeinsam etwas so Großes auf die Beine zu stellen, war für beide Vereine eine bereichernde Lernerfahrung und hat zugleich einen wertvollen Beitrag für die Vernetzung verschiedener Menschen geleistet. Ein starkes Beispiel dafür, was entsteht, wenn Vereine zusammenarbeiten und ihre Ressourcen bündeln.
Das Projekt „Sommer-Erlebnis-Exkursionen“ für geflüchteten junge Menschen in Osnabrück getragen von LELEKY e.V. hatte klare Ziele: das Ankommen in Osnabrück erleichtern, jungen Menschen eine Perspektive geben, Vernetzung schaffen und vor allem gemeinsam in Osnabrück einen unvergesslichen Sommer zu erleben! Um diese Ziele zu erreichen führte der Verein verschiedene Exkursionen im Raum Osnabrück durch zu denen junge geflüchtete Menschen eingeladen waren.
Die Exkursionen richteten sich an Jugendliche, die ihren Sommer in Osnabrück verbringen und noch wenig Ortskenntnisse haben. In einer sicheren und betreuten Umgebung konnten sie neue Erfahrungen sammeln, ihre Interessen kennenlernen und gleichzeitig Kontakte knüpfen.

Zu den Highlights gehörten beispielweise:
Jede Exkursion dauerte etwa 2-3 Stunden und wurde von pädagogischen Fachkräften des Vereins begleitet. Insgesamt nahmen rund 100 geflüchtete Jugendliche, vor allem aus der Ukraine, an den verschiedenen Angeboten teil.
Durch spannende Exkursionen, kreative Workshops und den Austausch mit Menschen vor Ort wurde ein Raum geschaffen, der Orientierung, Motivation und interkulturelles Verständnis nachhaltig fördert.
Das Mikroprojekt „Henna Herzen” hat den Austausch zwischen Frauen aus verschiedenen Kulturen beim gemeinsamen Kochen und Henna-Bemalen ermöglicht. An sechs Terminen haben die Frauen Gerichte aus ihren Herkunftsländern gemeinsam zubereitet. Der Tisch war mit bunten, gesunden und vielfältigen Speisen gedeckt, der anschließend zum Handarbeitsplatz für Henna umfunktioniert wurden.

Der interkulturelle Austausch hat den Teilnehmenden gezeigt, wie einfach es ist, zu Hause neue, köstliche Gerichte zuzubereiten. Sich auszutauschen und voneinander lernen, war das Ziel der Begegnungstreffen. Eine Teilnehmerin äußerte, dass sie manche Gerichte jetzt selbst zu Hause nachkocht, weil sie sie so sehr genießt.

Die Frauen haben sich über Kindererziehung ausgetauscht, über ihre Ziele als Frauen gesprochen und über die Kultur jedes Landes. Außerdem fand ein Rezeptetausch statt, bei dem sie viele neue Dinge gelernt und probiert haben, die sie noch nie zuvor gegessen haben. Neben dem gemeinsamen Kochen bot das Hanna-Bemalen tiefe Einblicke in die verschiedene Kulturen. Dabei konnten viele Frauen selber diese Tradition erlernen.
Sich inmitten schwieriger Zeiten hoffnungsvoll äußern? Genau das tun einige afghanische Frauen mit ihrer Kunst. Im November 2024 hat der Verein FIDA e.V. im Rahmen des Projekts "Unspoken Hopes" eine Ausstellung dieser Werke organisiert, um unausgesprochenen Hoffnungen der afghanischen Künstler*innen zu zeigen.

Das Projekt richtete sich an die interessierte Öffentlichkeit, insbesondere an Jugendliche, die bisher wenig Berührungspunkte mit der Situation von Frauen und Mädchen in Afghanistan hatten. Ziel war es, auf die schwierige Situation eben jener aufmerksam zu machen und den Künstlerinnen aus Afghanistan die Möglichkeit zu geben, ihre Perspektive sichtbar zu machen und so Unterstützung zu erfahren.

Um das Projekt umzusetzen, haben die Vorbereitungen mit der Zusammenstellung des Projektteams, der Buchung des Ausstellungsortes, der Terminplanung und der Organisation des Transports der Kunstwerke begonnen.
Die Eröffnung der Ausstellung im Familienzentrum Maries Hütte e.V. in Georgsmarienhütte begeisterte die Gäste mit Reden und einem Rundgang. Im darauf folgenden Ausstellungszeitraum vom 22. bis 28.11.2024 strömten täglich Kunstinteressierte in die Ausstellung, um die faszinierenden Werke zu bewundern.
Mehr über den Verein FIDA e.V. (Facilitating Inclusive Development for Afghanistan) findet ihr hier: https://hope-in-darkness.de/
Habt ihr selbst eine Ideen für ein Mikroprojekt, dass ihr umsetzen möchtet? Hier geht es zu unseren Richtlinien der Mikroprojektförderung : Förderung.
Im November feierte die kurdische Gemeinschaft mit einem interkulturellen Tanz- und Kochfest. Am 30. November trafen sich im ShareHaus Osnabrück knapp 100 Personen, darunter sechs kurdische Familien.
Der Nachmittag wurde mit einem bunten und geschmacksreichen Buffet eröffnet. Verschiedene traditionelle Gerichte wurden zubereitet, um die Menschen mit Energie zu versorgen. Anschließend wurde zu Live-Musik bis zum Ende des Festes nach die Kurmanci und Shexani Rythmen getanzt.






Das Fest entstand aus dem Wunsch heraus, den interkulturellen Austausch des Vereins mit anderen Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zu fördern und den interkulturellen Dialog zu stärken. Hat euch das inspiriert? Wir unterstützen eure Mikroprojekte auch im neuen Jahr! Mehr Informationen findet ihr hier: Mikroprojektförderung
Im Herbst 2024 lud der Lesezirkel der Friedensstadt e.V. Eltern-Kind-Paare aus Familien mit Flucht- und Migrationsgeschichte zu einer künstlerischen Entdeckungsreise ein. Im Rahmen des Mikroprojektes „Farben des Wassers: die Welt meiner Träume“ verwandelten die Teilnehmenden mithilfe der faszinierenden Ebru-Technik Wasser und Farben in einzigartige Kunstwerke.
Nach der Planung mit einer erfahrenen Künstlerin wurden im September und Oktober Workshops organisiert, in denen die Eltern und Kinder lernten, die traditionellen Techniken der Ebru-Kunst zu beherrschen. Mit umweltfreundlichen Materialien, darunter spezielle Wannen aus Pappe, entstanden an drei kreativen Workshoptagen über 200 Kunstwerke. Diese Werke spiegelten nicht nur die Fantasie der Teilnehmenden wider, sondern auch die Verbindung zwischen den Generationen.
Abgerundet wurde das Projekt durch eine feierliche Ausstellung, die in den Räumlichkeiten des Vereins stattfand. Dort präsentierten die Eltern-Kind-Paare stolz ihre Werke einem begeisterten Publikum. Ziel des Projekts war es, Gemeinschaft und Austausch zu fördern und Familien einen Raum für kreative Entfaltung zu bieten – ein Anliegen, das mit viel Herzblut umgesetzt wurde.
Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Umsetzung des Projekts und danken dem Lesezirkel der Friedensstadt Osnabrück e.V. herzlich für ihr großartiges Engagement und ihre wertvolle Arbeit. Habt auch ihr eine spannende Projektidee? Wir unterstützen eure Mikroprojekte auch im neuen Jahr! Mehr Informationen findet ihr hier: Mikroprojektförderung
Am Samstag, den 22. Juni 2024 verwandelte sich das Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink in Osnabrück in eine bunte Bühne für afrikanische Mode, Musik und Tanz. Der Verein AIDO (Association des Ivoriens d'Allemagne à Osnabrück) e.V. organisierte mit eine Mikroprojektförderung des House of Resources eine traditionelle Modenschau, die etwa 200 Besucher*innen anzog und Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Altersgruppen zusammenbrachte.
Die Veranstaltung war ein lebendiger Austausch zwischen Kulturen. Neben der farbenfrohen Präsentation traditioneller Kleidung und Schmuckstücke begeisterten Tänzer*innen und Trommler*innen das Publikum. Zwei Näherinnen, die bislang keine Erfahrung mit afrikanischer Mode hatten, nahmen ebenfalls teil und lernten diese neue, faszinierende Welt kennen. Das zeigt: Integration ist keine Einbahnstraße!






Der Erfolg des Projekts lag nicht nur in der kulturellen Präsentation, sondern auch in der Schaffung von Begegnungen. Besucher*innen, sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund, hatten die Gelegenheit, mehr über die Länder Kamerun und Elfenbeinküste zu erfahren. Die vielfältigen afrikanischen Speisen und die herzliche Atmosphäre wurden von allen Teilnehmenden sehr geschätzt.
Habt auch ihr eine Idee für ein Mikroprojekt? Im nächsten Jahr fördern wir eure Aktivitäten auch! Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme! Mehr Infos zur Mikroprojektförderung findet ihr hier: Mikroprojektförderung
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von hCaptcha laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen